Feldpost aus der Antarktis

Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Rudolf Höhnli » Donnerstag 24. Oktober 2013, 21:01

Wolfensteiner Feldpostamt
Am Schneeberg 1
Antarktis

Liebe Genossinnen in der Heimat,

solltet Ihr den Eindruck haben, ihr hättet länger nichts von mir gehört, so kann ich euch versichern, dies entspricht den Tatsachen. Tatsachen, die sich auf ein Gespräch mit dem Presidente begründen, wonach mir und meinem Reservistenregiment Vollmacht zur Klärung der Lage am Nordpol erteilt wurde. Nun endlich komme ich dazu, diesen Brief zu schreiben und dies auch nur, weil es mir inzwischen gelang, ein arktisches Postamt aufzubauen. Dessen Briefe gehen direkt an das Wolfensteiner Mondpostamt. Der Brief kann sich also verspäten, vor allem, weil es hier derzeit noch an Briefmarken sammelt.

Doch nun zur Lage:

wie Ihr wisst, werden die Pinguine am Nordpol von Eisbären so sehr unterdrückt, dass sie in den Biologiebüchern dort gar nicht mehr vorkommen. Die Befreiung musste jedoch noch warten. Denn nicht nur sind die Eisbären gefräßig, nein, sie besitzen auch kein generisches Femininum. Nach einigen Monaten der Agitation gelang es mir, die Emanzipation auch dort hineinzutragen und die Gleichberechtigung von Eisbären und Eisbärinnen zu erwirken. Erst nachdem dieses Ziel erreicht war, konnte ich guten Gewissens den Vernichtungsschlag gegen die Eisbärenspezies ausholen. Dies gelang uns auch einigermaßen, jedoch leider unter Verlusten. So schreibe ich hier nun als letzter Überlebender des Arktis-Veteranen-Regimentes und gebe zu Protokoll: Die Handgranate sah wirklich aus wie eine KAffeedose, als ich sie meinen Leuten zuwarf.

PS: Ich hoffe, Ihr haltet das generische Femininum in der Heimat aufrecht. Es ist in diesen kühlen Witterungen die einzige Wärmende Flamme, an der ich mich halten kann, wenn ich die kopierten diesbezüglichen Manifeste ins Feuer werfe.

Ich verbleibe mit Erwartung neuer Befehle in Stellung.

Euer Herr Genossin Leutnant Rudolf Höhnli
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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Markito Janus » Donnerstag 24. Oktober 2013, 23:07

Liest das Schreiben des Genossen Höhnli mit überbordender Freude.
Ich habe schon befürchtet dem Genossen sei etwas zugestossen. Mhm, was für einen Saustall hat eigentlich der Herr Genossin Strastic in seiner Truppe, dass da die ordnungsgemässe Meldung des Einsatzes nirgends eintraf?
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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Ildan Strastic » Freitag 25. Oktober 2013, 11:29

Salutiert

Herr Genossin Aussenminister, ich war zu jeder Zeit über die überaus erfolgreiche Mission des Genossen Leutnant Höhnli informiert! In der Tat erwarte ich in Kürze einen detaillierten Bericht des Genossen, welche ich dem Generalstab umgehend zugänglich machen werde.

Ich möchte an dieser Stelle meinen überbordenden Stolz gegenüber der ruhmreichen Mission des Genossen Leutnant Höhnli kundtun. Sie beweist einmal mehr dass die Verteidigung der sozialistischen Grundwerte grenzenlos ist! Der Kaffeezwischenfall ist zwar bedauerlich, jedoch hat die gute und gerechte Sache des Sozialismus stets Opfer verlangt.
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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Markito Janus » Dienstag 29. Oktober 2013, 17:31

Lässt dem Genossen Höhnli auf dem direktesten Weg via Mondpostamt einen Brief zu kommen.

Lieber Herr Genossin Höhnli

Ich bin überaus erfreut von Ihnen zu hören, noch dazu die Erfolgsmeldung betreffend der Verteidigung der Pinguine. Natürlich bin ich auch über die hohen Verluste betrübt, aber die Verteidigung des Sozialismus verlangt stets Opfer Herr Genossin.

Auch kann ich Ihnen versichern dass das generische Femininum sich mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten durchgesetzt hat.

Desweiteren schreitet der Aufbau der SRP erfolgreich voran und auch die wirtschaftlichen Strukturen der Isla de Haribor konnten im Sinne des Sozialismus dank des selbstlosen Einsatzes der Werktätigen gefestigt werden. Einzig die Entwicklung von Höhnligrad liegt bisher hinter meinen zugegebenermassen hohen Erwartungen. Ich hoffe daher, Herr Genossin, dass Sie nach Ihrer hoffentlich baldigen Rückkehr, den sozialistischen Aufbau in der nach Ihnen benannten Stadt vorantreiben werden.

In der Beilage sende ich Ihnen eine deutlich als solche gekennzeichnete Dose Hariborer Kaffee und eine Schachtel Haribori-Zigarren. Letzteren wird auch eine nahezu atemberaubend abschreckende Wirkung gegenüber Eisbären und sonstigen atmenden Lebewesen zu geschrieben.

Ich verbleibe mit sozialistischen Grüssen und der Erinnerung dass dem Notwendigen stets nachzugehen ist ohne Rücksicht auf eventuelle Sachzwänge.

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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Rudolf Höhnli » Sonntag 17. November 2013, 19:36

Wolfensteiner Feldpostamt
Am Schneeberg 1
Antarktis

Liebe Genossinnen in der Heimat,

ich habe die Unterstützungsgeschenke erhalten und mich sehr gefreut. Leider sind mir für die Zigarren die Streichhölzer ausgegangen. Doch wenn man einen Pinguin mit dem Schnabel gegen einen Eisblock schlägt, sprüht er Funken.

Derweil war ich hier an der Front nicht untätig. Ein großer Wurf gelang mir mit der Errichtung eines Denkmals für unseren Presidente. Sein Konterfei wird nun alle Zeiten die Bewohner der Antarktis an Ruhm, Macht und Wohlwollen der großen VR erinnern. Anbei sende ich Euch zum Beweis ein Foto. Da der Presidente nicht anwesend war, musste ich aus dem Gedächtnisprotokoll meißeln.

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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Markito Janus » Samstag 23. November 2013, 00:04

Liest den Brief von Herr Genossin Höhnli.
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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Presidente Chilavert » Samstag 23. November 2013, 02:14

Hach sogar mein Halstuch wurde verewigt... Toll!
es grüßt / atentamente / terveisin

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Re: Feldpost aus der Antarktis

Beitragvon Markito Janus » Samstag 23. November 2013, 22:20

Aber auf der Fahne erkenne ich keinen Rhabarber. :o
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